Marktdaten Baustoffe
Branchenkarte & Marktdaten
Baustoffe sind ein Mengengeschäft mit hohem Transportkostenanteil: Zement, Beton, Sand und Ziegel werden möglichst nah am Einsatzort produziert. Deshalb folgt der Markt der regionalen Bautätigkeit — und die Marge den Erzeugerpreisen für mineralische Baustoffe und Stahl. Diese Seite legt Nachfrage, Preise und Anbieter übereinander.
Die höchste Bau-Nachfrage (genehmigte Wohnungen) liegt in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg.
Auf der Karte
Standard-Ebene ist die Bau-Nachfrage (genehmigte Wohnungen) — auf Bundesland-Ebene und beim Reinzoomen bis auf Kreis-Ebene. Schalte auf Fertigstellungen, Kaufkraft oder Gewerbedynamik um, klicke einen Kreis an und blende die Anbieter ein.
Der Markt ist so regional wie kaum ein anderer
Schwere, günstige Massengüter vertragen keine langen Wege: Ein Kubikmeter Beton oder eine Palette Ziegel rechnet sich nur im Umkreis weniger Lieferradien. Deshalb ist der Baustoffmarkt ein Flickenteppich regionaler Märkte, die eng an der lokalen Bautätigkeit hängen. Wo viel genehmigt und gebaut wird, zieht die Nachfrage nach Zement, Beton, Mauerwerk und Bewehrungsstahl an — die Karte macht dieses Gefälle sichtbar.
Neben dem Neubau treibt die Sanierung des Bestands die Nachfrage nach Putzen, Dämmstoffen und Trockenbau. Die Bestands-Ebene zeigt, wo dieser zweite Markt am größten ist.
Energie- und Stahlpreise bestimmen die Kosten
Mineralische Baustoffe sind energieintensiv — Zementklinker und Ziegelbrand hängen direkt an den Energiepreisen, entsprechend volatil ist der Erzeugerpreis. Auf der anderen Seite steht der Bewehrungsstahl, dessen Notierung den Stahlzyklen folgt. Der Index oben verfolgt beide Größen getrennt und je Land — die zwei Hebel, die Materialkosten und Angebotspreise im Baustoffhandel am stärksten bewegen.